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Kontakt

Univ.-Prof. Dr.

Matthias Frentzen

Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der
Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität

Raum: 131/132, 1.Etage

Tel.: 0228/287-22470

Mail: frentzen(at)uni-bonn.de

 
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Bearbeitung von Zahnhartgeweben

Um die klinische Relevanz der Bearbeitung von Zahnhartgeweben mit Ultrakurzpulslasern überprüfen zu können, wurde die Bearbeitungsgeschwindigkeit bei Schmelz und Dentin anhand von menschlichen extrahierten Zähnen überprüft. Das Abtragsvolumen für Dentin liegt ohne Luft- bzw. Sprayfüllung in einer Größenordnung von ca. 10 mm3/min. Die Effizienz scheint durch Optimierung insbesondere der Scan-Parameter noch erheblich zu verbessern zu sein. Kariöses Dentin wird ca. 4-mal schneller abgetragen als gesundes Dentin.

Die Kavitäten zeigen eine glatte und äußerst kantenscharfe Kontur; es scheint sich kein Smearlayer zu bilden. Somit ist eine gezielte Kavitätenpräparation mit Lasern erstmals möglich. Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass die unterschiedlichen Abtragsgeschwindigkeiten eine selektive Gewebebearbeitung begünstigen.

 

Abbildung 4

Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme (REM) einer Kavität in Dentin zur Veranschaulichung der Präzision der Bearbeitung sowie der minimalen Rauhigkeit der Oberfläche. (Quelle: BmBF-Verbundprojekt „MiLaDi“)

 

 

 

 

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